FDP.Die Liberalen
Wetzikon
Ortspartei Wetzikon
04.02.2019

Mehr als 1'000 Unterschriften für die Badi Auslikon

Die FDP setzt sich mit verschiedenen politischen Instrumenten sowie mit persönlichem Engagement für den Erhalt der Infrastruktur und des Freizeitangebots rund um den Pfäffikersee ein. Aktuell sammelt die FDP mit einer Petition fleissig Unterschriften und hat mit einer Interpellation im Grossen Gemeinderat entsprechende Fragen an den Stadtrat zum laufenden Projekt  «Mobilität und Umwelt Pfäffikersee» gerichtet.

Die Interpellation zur Bade-, Boots- und Wassersportinfrastruktur Pfäffikersee wurde von Gemeinderat Stephan Weber am 13. September 2018 im Parlament Wetzikon eingereicht. Der Fraktionspräsident der FDP Wetzikon ist seit der Lancierung des Vorstosses laufend in Kontakt und im Austausch mit den Fischern, dem Verein Bootshabe, dem Segelclub und den Wetziker Stadträten. Die Antworten vom Wetziker Stadtrat erwarten wir in den nächsten Wochen. Ein erster Vorstoss zum gleichen Anliegen wurde von Stephan Weber bereits im Februar 2017 eingereicht. Die damaligen Antworten des Stadtrates boten aufgrund des Projektfortschritts noch wenig Anlass zur Sorge.
 
Breite Unterstützung
Die FDP ist von der Wichtigkeit ihres Engagements für die Badi Auslikon überzeugt. Für die Petition konnten bereits über 1'000 Unterschriften gesammelt werden. Die Berichterstattung im Zürcher Oberländer hat auch zu weiteren spontanen Kontakten mit besorgten Bürgern in Wetzikon und der Region (z. B. aus Auslikon oder Hittnau) geführt. Sie alle haben bestätigt, dass sich die FDP für ein wichtiges Thema einsetzt.
 
Falsche Aussagen von  von Pro Natura
In Absprache mit der FDP-Stadträtin Susanne Sieber haben hat die FDP Wetzikon auch über Jörg Kündig eine schriftliche Anfrage im Zürcher Kantonsrat aufgegleist. Diese Anfrage dürfte auch Andreas Halser von Pro Natura (ehemaliger GLP-Kantonsrat) aufgeweckt haben. Im Bericht auf züriost.ch wird Pro Natura der FDP Schaumschlägerei vor - die Sorgen um die Badi Auslikon seien völlig unbegründet. Eine deutliche Gegenposition nimmt Reto Steinmann als Finanzvorstand und Gemeinderat von Seegräben ein. In seiner Funktion im Gemeinderat wird er regelmässig über den Stand des Konzepts Mobilität und Umwelt unter Leitung des kantonalen Amts für Verkehr informiert. Ein Teil dieses Projektes sind die Verkehrserschliessung und die Parkplätze. Ein wesentliches Thema ist offenbar auch die 2021 auslaufende Konzession für das Strandbad, den Campingplatz, wie auch für die Boots-Stationierungsanlage. Die Aussagen von Andreas Hasler beurteilt Reto Steinmann als falsch und die Stossrichtung der Petition der FDP Wetzikon als richtig. Die Badi Auslikon ist ein wichtiger Bestandteil des Freizeit-, Natur- und Erholungsangebots im Züri-Oberland.
 
Der Stadtrat Wetzikon hat sich den Erhalt der Badi Auslikon als Legislaturziel für die politische Arbeit von 2018 bis 2022 gesteckt. Damit wird die Wichtigkeit des Anliegens aus Sicht der Bevölkerung weiter untermauert.
 
Die FDP Wetzikon hat auch die beiden anderen «Pfäffikersee-Ortsparteien» FDP Seegräben und die FDP Pfäffikon in die Aktion eingebunden. Sie werden die Unterschriftensammlung in ihren Gemeinden weiter unterstützen. Daniel Haldimann von der FDP Pfäffikon lässt sich zitieren: «Es muss ein Miteinander am See geben und so wie es aktuell aussieht kommt es zu einem Überhang beim Naturschutz. Das Strandbad muss so wie es ist bestehen bleiben, ebenso der Zugang zum See.»
 
Mitwirkung erwünscht
Unterstützen auch Sie die Petition für den Erhalt der Badi Auslikon und den Zugang zum Pfäffikersee. Alle Informationen zur Petition finden Sie hier online sie können die Petition auch direkt online unterzeichnen. Im Sinne des persönlichen Engagements findet die nächste Unterschriftensammelaktion am Sonntag 03.03.2019 ab 12 Uhr beim Strandbad Auslikon statt. Die FDP freut sich, wenn Sie auch vor Ort sind.

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